Tagebuch

3. Juli 2010

Silenen - Singapore:
Wir hatten uns am Morgen noch von Dori verabschiedet mit dem Gepäck auf den Bus dann auf den Zug und schon waren wir in Zürich beim Flughafen. Mussten noch eine Weile warten bis der grösste Passagierflieger A380 bereit ist und dann flogen wir erst mals 12 Stunden bis nach Singapore. Der Flug selber war nicht unbedingt so spannend gewesen, aber der Start und die Landung schon. Im Flieger konnte man gamen, Musik hören, fernsehen, DVD schauen und was man selber noch so mitgenommen hatte.
Silja


Im Zug Auf der Fahrt im Zug nach Zürich sind noch nicht alle ganz wach.



4. Juli 2010

Singapore - Sydney:
In Singapore hatten wir einen kleinen Aufenthalt, doch dann ging es schon wieder weiter. Nach dem zweiten langen Flug kamen wir endlich in Sydney an. Dort mussten wir das Gepäck vom Förderband fischen und durch weitere Sicherheitskontrollen gehen. Ein Hund hat uns sogar abgeschnüffelt. Als wir dann endlich aus dem Flughafen kamen, fuhren wir mit dem Taxi zu unserem Hotel Mercure. Auf der anderen Strassenseite war ein McDonalds, dort haben wir das Abendessen eingenommen. Nachher gings ab ins Bett, denn wir hatten viel vor am nächsten Tag.
Marius


Ankunft in Sydney Fahrt mit dem Taxi zum Hotel.



5. Juli 2010

Sydney:
Wir haben nicht so gut geschlafen. Es ist noch schwierig sich umzustellen. Um Mitternacht sind wir aufgewacht, weil wir immer noch ein bisschen schweizer Zeit gewöhnt sind. Dafür hat es dann am Morgen ein deftiges Morgenessen mit Speck und Ei, Würstchen und Orangensaft :) gegeben. Danach sind wir mit einem Bus, der den ganzen Tag hin und her fährt, Sydney erkunden. Da konnte man einfach ein und aussteigen (hop-on hop-off). Wir sind im berühmten Opernhouse gewesen. Das Mittagessen haben wir in einem Foodcourt gegessen (eine grosse Halle mit Restaurants rundherum). Und am Abend sind wir noch ins Wellnesscenter (Pool + Sauna) auf dem Dach unseres Hotels gegangen.
Elias


Operahaus Sydney Zu Besuch im weltbekannten Gebäude.



6. Juli 2010

Sydney - Forster:
Schon früh geht's mit dem Taxi zur Wohnmobil-Vermietstation. Nach einer kurzen Instruktion und der Erledigung der Formalitäten verlassen wir Sydney in Richtung Norden. Die Umstellung auf den Linksverkehr bereitet keine grosse Mühe.
Einen Zwischenhalt legen wir bei den Seal Rocks ein (sehr schöne Küste). Es ist bereits dunkel, als wir gegen 17:00 Uhr den Campingplatz erreichen.
Paul


Unser Wohnmobil Praktisch, geräumig und relativ gut ausgerüstet.



7. Juli 2010

Forster:
Oje, heute regnets immer wieder. Trotzdem ziehen wir los, durchs Städtchen zum Schiffsteg. Oje, das Whalewatching fällt aus. Nun, aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Wir nehmen uns ausgiebig Zeit, um im riesigen Woolworths-Center einzukaufen und unseren Camper auszurüsten. Mit vielen feinen Sachen auf dem Tisch lassen wir es uns gut gehen. Oje, es gibt schon zwei Maschinen Wäsche. Währenddessen probiere ich die farbigen Papageien zu fotografieren, die in den Bäumen kreischen. Die hohe Düne hinter dem Campingplatz ist wunderschön mit wilden Blumen und Sträuchern bewachsen. Dort höre ich zum ersten Mal einen Kokaburra lachen, toll!
Daniela


Oberhalb des Campingplatzes Wilde Blumen und Sträucher.



8. Juli 2010

Forster - Port Macquarie:
Wir fangen mit einem Morgenspaziergang zu den Pelikanen am Meer an. Danach fahren wir schon bald wieder los in Richtung Timbertown, bis wir dort sind geht es noch ein Weilchen. Und plötzlich... Kängurus! Die ersten lebendigen"Kängis"!In Timbertown angekommen gehen wir als Pause in ein Holzmuseum, das gleichzeitig auch ein Freiluftmuseum ist.Und nun wandern wir in das Jahr 1880.Dieses Jahr fängt an mit einem alten Bauernhof der innen auch zugänglich war.Wenn man hinter das alte Haus ging kam man zu dem Gaden, mit echten Tieren:Zwei junge Kälber, Ein dicker, dicker Eber der nur herumlag, Pfaue und super kurioskomische Hühner. Wenn man dann ins Stadt innere gelaufen ist, gab es eine Kutschfahrt mit dem grössten, stärksten Pferd auf der Welt das Shire horse. Man/wir konnten mit einem Miniaturlokomotivchen fahren (dort sah man ganz viele Kookaburras). In der Altstadt konnte man sonst noch so allerlei machen aber wir fuhren dann weiter nach Port Macquarie. Zum Abend gab es dann noch ein Spaziergang und so konnten wir glücklich den Tag beenden.
Silja


Die ersten Kängurus Auf dem Weg nach Port Macquarie haben wir die ersten Kängurus gesehen.



9. Juli 2010

Port Macquarie - Coffs Harbour:
Australische Tiere
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter in Richtung Norden und sahen während der Fahrt viele Kängurus. Auf der Fahrt machten wir einen Halt beim Billabong Koalapark. Dort konnten wir Koalas beobachten und einen sogar streicheln, und die Kängurus dort waren frei auf dem Gehweg. Wir konnten sie füttern, streicheln und sie schmeicheln wie normale Hauskatzen. Die Papageien dort hatten alle möglichen Farben und manche waren einfarbig und andere waren bunt gemischt. Dort sahen wir auch den lachenden Hans (der Kookaburra, ein behrümter australischer Vogel, der sich anhört wie jemand kichern würde). Wir fütterten die Emus (der zweit grösste Vogel der Welt) und sahen den Wombats und dem Opossum beim Schlafen zu. Wir sahen auch ganz komische Tiere, wie die Kassuaries (Tiere die von den Dinos abstammen aber aussehen wie grosse Hühner), oder die Wüstenechsen mit ihren grossen Schirmen, die sie am Genick hatten. Wir sahen auch noch Dingos (australische, wildlebende Hunde), ganz viele australische Vögel, die fünf gefährlichsten/giftigsten Schlangen der Welt und Reptilien. Als wir endlich am Campingplatz ankamen, mieteten wir einen Tretwagen, fuhren umher und am Abend gingen wir noch relaxen.
Marius


Besuch im Billabong Park Mein neuer Freund.



10. Juli 2010

Coffs Harbour - Byron Bay - Surfers Paradise:
Beim Frühstück haben wir die Kangurus gerade vor unserem Camper beobachtet. Danach sind wir weiter gefahren nach Byron Bay. Auch unterwegs haben wir Kangoroos gesehen. Am Mittag wollten wir zu einem light house (Leuchtturm). Schon zum Turm war die Strasse nicht gut, aber dann wurde sie noch schlechter! Am Schluss hatte es keinen Parkplatz.
Später waren wir in der Nähe am Strand Wellen reiten. Es war einfach mega streng und mega cool.
Elias


Byron Bay Spielen und tanzen mit den Wellen.



11. Juli 2010

Surfers Paradise:
Wie im Vorfeld geplant, bleiben wir in Surfers Paradise und lassen für einmal unser Wohnmobil stehen. Zur Feier des Sonntags nehmen wir am Morgenbrunch des Campingplatzes teil. Um unsere Kinder zu überraschen, fahren wir später mit dem Bus zu "Movie World", einem Funpark. Dort besuchen wir zuerst eine tolle Auto-Stunt-Show. Die Superman-Bahn funktioniert leider nicht mehr, als wir nach längerer Wartezeit zu vorderst in der Warteschlange waren. So schauen wir uns eben Shrek 4D (mit sich bewegenden Sitzen und Luft, bzw. Wasserdüsen) an. Ganz nass werden wir anschliessend auf der Wildwasserrutsche. Bei Scooby Doo, einer weiteren Bahn, lassen wir uns erneut durchrütteln. Zum Abschluss geniessen wir ein Eis, bevor es dann mit dem Bus wieder zurück zum Campingplatz geht. Nun muss nur noch für den morgigen Tag eingekauft werden.
Paul


Movie World in Surfers Paradise Tolle Auto-Stunt-Show.



12. Juli 2010

Surfers Paradise - Hervey Bay:
Hier in Surfers Paradise benützen wir die öffentliche Küche gleich nebenan und essen draussen unter Dach. So auch das Morgenessen an der Sonne beim obligaten Vogelgekreisch.Das Areal ist bunt bepflanzt, von roten und weissen Weihnachtssternen über Hibiskus in allen Farben bis zu Strelizien.Was wir in der Schweiz sorgsam als Zimmerpflanzen hegen, wächst hier in grossen Büschen draussen.
Auf der Fahrt an der riesigen Stadt Brisbaine vorbei, überqueren wir eine extrem lange und hohe Brücke. Von da aus sehen wir die Wolkenkratzer des Citycentre. Aber schon bald säumen wieder Bäume und Stüdä die Strasse. Unsere drei Kinderchen schlafen tief und fest in ihren Sitzen und so gibt Driver-Paul 3Std. lang Vollgas.
Wir finden einen tollen Picknikplatz an einem Teich und amüsieren uns an den Ibis, schwarzen Schwänen, Taucherenten und Hübetäucher mit rotem Kamm. Auf dem Rundgang entdecken wir einen mega grossen Schwarm weisser Kakadus in einem Baum versteckt. Als Silja und ich die Papageien zählen wollen, fliegen sie mit ohrenbetäubendem Gekreische über uns hinweg. Hei,ei,ei bin ich erschrocken !
In Hervey Bay finden wir in einem bestimmten Campingladen endlich einen Wassertankdeckel. (Der wurde uns in Byron Bay gestohlen.) Um 15Uhr kommen wir im Big4, unserem Campingplatz an. Wir buchen gleich einen Ausflug für Morgen: Wale und Delfine suchen!
Das Nachtessen wird erstmals an unseren wackeligen Campingtischchen serviert. Tomatenfondue an frischen Kartoffeln und gefüllte Pilze wird rüdis und stübis weggeputzt. Unser eigenes WC-Häuschen mit grosser Dusche geniessen wir. Auf diesem Platz blühen viele knallorange "Azaleenbäume", ich nenne sie auch Tulpenbäume, die Blüten sind so wuchtig. Sind das schon Flughunde die ich am Abendhimmel beobachte?
Daniela


Weihnachtssterne Hier haben sie Weihnachtsstern-Sträucher in den Gärten.



13. Juli 2010

Hervey Bay:
Heute Morgen mussten wir schon früh aufstehen und auf den Bus. Dieser fuhr uns zum Hafen, denn wir gingen Whale watchen. Kaum waren wir an Bord auf unserem Schiff "Whale Song", stachen wir bereits ins Meer. Und schon nach einiger Zeit schwammen die ersten Delfine mit uns weiter ins Meer hinaus. Es gab ein Znüni und später noch ein Mittagessen, das man selber wählen konnte. Danach sahen wir den ersten Buckelwal, der mit seiner riesigen Flosse laut auf das Wasser schlug. Und plötzlich tauchte er unter unserem Boot wieder auf! Diese Wale waren fast so gross wie unser Boot, einfach viel stärker. Da! Ein anderer Wal lässt sich sehen, sogar mit Delfinen in Begleitung. Wir sahen den Wal immer wieder bis wir am Schluss zurück fahren mussten. Auf dem Weg zurück in den Hafen, kauften wir noch T-Shirts als Souvenir. Als wir im Hafen aus dem Schiff stiegen, mussten wir steil hoch laufen bis wir auf den Steg kamen, denn es war Ebbe. Dann mussten wir nur noch einkaufen und das Abendessen einnehmen und dann war der Tag beendet.
Marius und Silja


Buckelwal in Sicht Der Buckelwal schlägt mit der Schwanzflosse laut auf das Wasser.



14. Juli 2010

Hervey Bay - Rockhampton:
Wir fuhren den ganzen Tag, gamten ein bisschen während der Fahrt und assen Schokomuffins. Das war eigentlich alles Erwähnenswerte an der Fahrt, ausser dass wir einen Haustransport überholt haben.
Marius


Unterwegs Lange, endlos scheinende Fahrt (ca. 400km).



15. Juli 2010

Rockhampton - Mackay:
Wir sind gleich nach dem Frühstück losgefahren. Wir sind gut vorangekommen, haben ein paar tote und lebendige Kängurus gesehen. Die Landschaft war sehr schön und abwechslungsreich. Manchmal sind wir über Hügel und Flüsse gefahren, ein anderes Mal zwischen riesigen Farmen hindurch. Kurz vor Mackay hatte es viele Zuckerrohrfelder. Das Mittagessen gabs unterwegs in einem Chickenfastfood (war nicht wirklich gut). Dort waren wir genau zweimal: das erste und das letzte Mal (hihi). Unterwegs waren wir noch einkaufen. Haben Finken, einen Ball, ein Boogie-Board und Lebensmittel gekauft. Der Campingplatz hatte eine gute Lage, denn er war direkt am Meer. Am Abend gingen alle Duschen, ich und Marius mussten als erste. Ich war viel früher fertig. Als Marius immer und immer noch icht kam, schickte mich Dädi, ich soll schauen, wo er noch sei. Ich ging also zur WC-Anlage. Kurz davor kam jemand, ich stand also auf die Seite in die Nähe von einem Baum. Dann rief ich "Marius", um zu schauen, ob er es sei. In diesem Moment hörte ich ein kratzendes Geräusch. Und dann hielt mich etwas am Ärmel. Ich erschrak und sprang weg. Als Marius und ich zurück waren, sagte Dädi das wahrscheinlich ein Possum war. Tatsächlich konnten wir dieses später auch beobachten.
Elias


Mackay Wunderbarer Sonnenuntergang direkt am Strand.



16. Juli 2010

Mackay:
Heute ist wieder mal ein Ruhetag. Die Kinder bauen am Strand eine grosse Sandburg. Wir geniessen den Sonnenschein und schreiben die vielen Erlebnisse in die Tagebücher und ins Internet. Nebst "sändelen" und "sünnelen" spielen wir auch noch Mühlestein mit Muscheln. Am Abend gehen wir auf Possumsuche und werden schliesslich in einem Park fündig. Nach dem Znacht - untermalt mit verschiedensten Vogelstimmen - gehen wir schon früh ins Bett.
Paul


Ruhetag Beim Mühlespiel am Sandstrand.



17. Juli 2010

Mackay - Eungella Nationalpark:
Es ist wieder ein wunderschöner Tag und wir sind früh auf. Heute bereiten wir unser tolles Wohnmobil besonders sorgfältig vor, wollen wir doch in die Berge fahren. Die super steile Strasse meistert unser Fahrzeug tip top. Oben angekommen geniessen wir erst die Aussicht über das weite Tal. Danach gilt es den ausgeschilderten Uebernachtungsort für Camper zu finden. Auf der Hochebene führt uns die Naturstrasse hügelrauf und hügelrunter wieder weg vom Nationalpark. Endlich erreichen wir den Campingplatz, eine Wiese mit Feuerstellen und WC Anlage, kein Mensch ausser wir. Jetzt haben alle Hunger. Die Platypusse welche wir hier im Eungella NP beobachten wollen, sind nur abends und morgens im Fluss aktiv. So schlage ich eine Wanderung entlang dem Brookenriver vor. Paul meint bis zum Nationalpark zurückzufahren und von dort zu starten. Das machen wir, unten beim Bach fängt unser Buschwalk an. Von dieser Seite scheint der Weg selten begangen, grosse, alte Palmblätter liegen am Boden, Pflanzen hängen herunter, wir fühlen uns im Dschungel. Nach 2 Stunden rasten wir auf flachen Felsen im Bachbett an der Sonne. Wie weit es noch bis zu den Platypussen ist ? Die Karte ist zu ungenau! Nun ab im Laufschritt durchs dichte Grün. Jipii, geschafft, nach einer weiteren Stunde treffen wir bei den ersehnten Tierchen ein.
Von der Brücke runter oder von Plattformen aus können wir diese "Biber-Enten" im Bach beobachten. Die sind kleiner, als wir sie uns vorgestellt haben. Wie Enten wühlen sie unter Wasser nach Nahrung und schwimmen wie Biber herum. Paul drängt uns, sich auf den Heimweg zu machen. Aber bitte nicht durch den Busch, da wir in die Nacht kommen werden.
Stirnlampe und Jacke haben wir dabei. Eisgekühltes Coca-Cola zwar nicht mehr... Ein elend langer Heimmarsch besteht uns vor, mutig nehmen wir den in Angriff. Oben auf dem ersten Hügel können wir es erahnen... und da kommt ein weisser Pickup angefahren, der uns fünf mitnimmt. Ein fünffaches Jipiiiii!!!!! Hei, ei, ei, sind wir glücklich! Der Abend ist gerettet!
Daniela


Bushwalk Unterwegs im Busch im Eungella Nationalpark.



18. Juli 2010

Eungella Nationalpark - Airlie Beach:
Am Morgen noch schnell zu den Platypussen, dann noch von Dädi gekochtes Speck und Ei und weiter gehts. Die steile Strasse wieder runter, bis nach Airlie Beach. Fahren, fahren und nochmal fahren. In Airlie Beach auf unserem 4,5-Stern Campingplatz mit eigenem WC-Häuschen angekommen, gehts zur Abkühlung in den Pool. Aaah! Kalt, dieses Wasser, aber eine gute Erfrischung. Am Abend noch in die Stadt Fish & Chips als "zNacht", dann einen Ausflug buchen für morgen und als Dessert ein leckeres Glace. Nun gehts wieder Heim, in unseren Camper, und es geht nicht lange, schon liegen wir im Bett und schlafen zum Teil bereits.
Silja


Platypus Die seltenen Tiere im Nationalpark.



19. Juli 2010

Airlie Beach:
Am Morgen mussten wir gleich nach dem Frühstück uns bereit machen, denn wir hatten eine Schifffahrt gebucht. Uns holte ein kleiner Bus ab. Als wir im Hafen ankamen, wurden wir freundlich begrüsst und dann sofort auf unser Schiff gebracht. Es war beim Rausfahren nicht so schön Wetter. Aber das war gar nicht so schlimm, denn das erinnerte mich nur noch mehr an Schweden. In Australien denkt man, habe es nur Palmen und so Pflanzen, die sehr heiss brauchen. Dem war aber nicht so: auf den Inseln (auch wie in Schweden), an denen wir vorbeifuhren, hatte es nur Zypressen und sonst noch Nadelwald. Dazu kam noch, dass diese Inseln keinen Sandstrand hatten sondern nur Felsen. Während der Fahrt sahen wir ein paar Wale aber nur aus der Distanz und nur kurz, denn der Kapitän hielt nur immer ein paar Minuten, dann fuhren wir weiter.
Am Mittag legten wir bei einer grossen Insel an. Sie war wunderschön und es hatte sehr feinen Sand. Später erklärte uns unser Guide, dass das der zweitfeinste Sand der Welt sei. Feineren habe es nur noch an einem Strand in Thailand.
Auf der Insel sind wir etwa 2 Stunden geblieben. Dann hat es ein BBQ gegeben. Als das Fleisch auf dem Grill war, kamen überall mehr als einen Meter lange Goanas (grosse, harmlose Echsen) hervor. Weil sie nichts ergatterten, waren sie schnell wieder weg. Nach dem Mittagessen gings bald weiter und wir mussten wieder alle auf das Schiff. Wir fuhren zu einem Ausguck an einer Insel vorbei, auf der die weltgiftigsten Schlangen leben sollen. Das komische an dieser Insel war, dass sie nur sehr klein war. Der Ausguck war kurz, aber interessant. Zum Beispiel, dass es dort eine Pflanze namens Grasbaum hat, die nur 1-2 cm pro Jahr wächst aber bis zu 600 Jahre alt werden kann. Danach bin ich und Mami um das Schiff geschwommen. Kurz darauf waren wir in der Bucht, wo man schnorcheln konnte. Wir haben viele verschiedene Fische gesehen und auch ein paar Korallen. Die Heimfahrt war sehr schnell, denn der Kapitän gab ziemlich Gas. Zurück zum Campingplatz wurden wir mit einem PW gebracht. Weil alle müde waren und es auch bald dunkel war, gingen wir früh schlafen.
Elias


Schiffstour Tagesausflug zu den fantastischen Whitsunday Islands.



20. Juli 2010

Airlie Beach:
Heute waren wir nur am relaxen. Wir genossen den Pool und hüpften auf dem grossen Luftkissen. Über den Mittag kauften wir Essen und einige Souvenirs im nahen Shopping-Center. Am Nachmittag faulenzten wir weiter und genossen das schöne Wetter. Am Abend führten wir unsere Tagebücher nach.
Marius


Baden, spielen, entspannen Der gediegene Campingplatz bietet ein vielfältiges Angebot.



21. Juli 2010

Airlie Beach - Townsville:
Um ca. 08:00 Uhr verlassen wir den schönen Campingplatz in Airlie Beach. In der Nähe tanken wir unser Fahrzeug auf und besuchen anschliessend einen Campingladen, um auch unsere leere Gasflasche aufzufüllen. Dort kaufen wir einige Souvenirs.
Auf der Fahrt übernimmt Daniela das Steuer. In Townsville angekommen, besuchen wir das interessante Aquarium und anschliessend eine Filmvorführung im "Omnimax"-Kino. Unser Tagesziel, der Campingplatz von Woodlands, liegt ca. 15 Minuten ausserhalb der Stadt. Weitere 325km liegen hinter uns. Seit dem Start mit dem Wohnmobil sind wir nun 2650km gefahren. Das Wetter wird immer wärmer, wie wir uns das vorgestellt und gewünscht haben. Da hier offenbar auch im Winter einiges los ist, sind wir froh, dass wir einige besonders schöne Campingplätze bereits im Voraus reserviert haben. Weitere werden nun per Internet gebucht.
Paul


Townsville Im Aquarium lässt sich die vielfältige Welt des Great Barrier Reefs entdecken.



22. Juli 2010

Townsville:
Gemütlich frühstücken wir an der Sonne. Fahren zurück in die Stadt, um Souvenirs zu kaufen. Die Einkaufsstrasse ist zur Zeit eine Baustelle. Unser Stadtbummel ist schnell beendet. Auf dem Heimweg schauen wir uns verschiedene Imbissbuden genauer an, zu teuer,zu kalt, zuwenig gmögig... bis wir eine genehme Bude mit Cafeshope finden. Danach kaufen wir viele Esswaren und jede(r) schleppt seine zwei, drei Säcke zum Camper. Den Nachmittag gestaltet jedes Familienmitglied nach seinem Gusto; lesen, baden, gamen, schlafen. Während meinem Spaziergang ausserhalb des Campingplatzes entdecke ich ein hübsches Känguruh. Elias hat für ein spezielles Nachtessen eingekauft, das Silja und ich helfen vorzubereiten. Wir haben den grossen Gasgrill voll feiner Zutaten. Leckere Borittas können wir da geniessen. Spätabends hören und beobachten wir ganz viele Flughunde in den Bäumen.
Daniela


Townsville Im Norden von Queensland.



23. Juni 2010

Townsville - Cairns:
Am Morgen fuhren wir schon früh los, denn wir wollten einen weiten Weg zurücklegen. Während der Fahrt legten wir einen Halt beim Frosty Mango ein. Dort assen wir ein Mangoeis und tranken einen Mangosaft. Dann fuhren wir weiter, aber eher in Richtung Meer. Dort liefen wir ganz gemütlich am Strand entlang zu einem grossen Steg, der weit ins Wasser hinaus ging. Am Strand waren wir die einzigen. Wieso, das erfuhren wir später. Als wir von dem Strand wieder an die Strasse kamen, sahen wir ein grosses Schild. Dort drauf stand, dass man nicht schwimmen und nicht am Strand entlang gehen sollte, weil dort gefähliche und grosse Krokodile sind, die einen schwer verletzen oder sogar töten! Sonst Infos über Krokodile, oder wie man sich verhalten soll, wenn welche in der Nähe sind, standen auch noch dort. Leider haben wir in Townsville von dem Meer verabschieden müssen, denn jetzt kommt das Great Barrier Reef und damit auch sehr viele gefährliche Quallen, Haifische und giftige Fische. Später hatten wir ein leckeres Mittagessen, nämlich "fish and chips", eine Landesspeise. Nach all dem fuhren wir weiter und erreichten schliesslich nach einer langen Fahrt den Campingplatz. Dort gingen wir ihn gleich erforschen.
Später machten wir zuerst einen Kletterparcour und gingen auf den weltgrössten Sprungballon. Danach spielten wir in einem riesen Wasserspielplatz, wo es Rutschen gab und Eimer, die dir, wenn du unten durch gingst, Wasser auf den Kopf kippten. Und als Krönung eine riesen Annanas die innen hohl, aber mit gut 200 Liter Wasser gefüllt war und uns das Ganze ankippte, wenn sie gefüllt war. Nach dem Duschen assen wir das Abendessen und gingen schlafen.
Marius =)


Achtung Krokodile Warnschild bei Cardwell.



24. Juli 2010

Cairns:
Am Morgen fahren wir mit dem Shuttlebus vom Campingplatz in die Stadt. Dort suchen wir hauptsächlich für Marius Billabongkleider und für die ganze Familie Souvenirs. Das Mittagessen nehmen wir in einem vollen Restaurant ein, und das Essen zeigt auch, wieso das Restaurant voll war. Es war italienisch gut! Wir schlendern noch bei vielen Läden vorbei und gehen in viele hinein, kaufen was und gehen weiter. Schlussendlich haben ich, Marius, Elias und Mami Schwimmsachen (auch Billabong dabei) gekauft. Schon bald fahren wir mit dem Shuttlebus zurück und tragen unsere Sachen oder probieren unsere Sachen aus. Ob im Splish-Splash oder auf dem Liegestuhl einfach überall. Und so geht der Tag schon bald zu Ende.
Silja


Shopping... Auf Souvenir-Jagd in einem der vielen Läden in Cairns.



25. Juli 2010

Cairns:
Gemütlich essen wir draussen das Frühstück. Heute ist ein Ruhetag angesagt. Die Kinder geniessen die Splish-Splash und Poolanlagen. Ich führe mein Tagebuch nach und klebe Bilder ein. Auch Kartenschreiben ist auf dem Programm, das nehmen aber nicht alle gleich ernst !
Zu Mittagessen gibts Känguruh, das schmeckt wie Wild. Marius kocht dazu weisse Bohnen an Tomatensauce. Der Nachmittag vergeht im Nu mit lesen , baden oder basteln. Am Abend schauen wir Fernsehen im Auto, da es draussen regnet und stürmt.


Ruhetag auf dem Campingplatz Baden, Karten und Tagebuch schreiben, waschen...



26. Juli 2010

Carins:
Stadttour die zweite. Da das Wetter für einen Ausflug ungünstig ist (bewölkt, teilweise Regen, aber warm) fahren wir wieder gegen 09.00 Uhr mit dem Bus in die Stadt. Diesmal besuchen wir andere Läden nach weiteren Erinnerungsstücken ab. Direkt am Meer bestaunen wir die grosse Lagune, welche als Badegelegenheit für jederman dient. Die Benützung ist kostenlos, auch stehen Gas-Grillstellen und Tische zur freien Verfügung. Da sich im Meer gefährliche Quallen und auch Krokodile tümmeln, wurde diese tolle Anlage geschaffen.
Das Mittagessen sucht sich jeder im grossen Foodcourt (viele verschiedene Verkaufsstände mit zentraler Sitzgelegenheit in der Mitte) des "Central"-Shoppingcenters selbst aus. Bevor es dann wieder mit dem Bus zurück zum Campingplatz geht, kaufen wir noch einige Lebensmittel ein. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil, da der Regen wieder eingesetzt hat.
Paul


Lagune in Cairns Wenn baden im Meer zu gefährlich ist, baut man eben eine grosse Lagune.



27. Juli 2010

Cairns:
Wir waren heute nach einem gemütlichen Morgenessen mit dem Camper losgefahren in das Tjapukaicenter. Das Tjapukai center ist ein Freilichtmuseum für die Kultur der Aboriginals. Am Anfang konnten wir gleich in ein Kino, in dem wurde uns gezeigt, wie die Aboriginals glauben, dass die Welt sei erschaffen worden sei. Danach konnten wir in eine Tanzaufführung. Sie war sehr komisch. Später konnten wir uns erklären lassen, wie man Didgeridoo spielt. Auf der anderen Seite des Weges wurden uns danach die Planzen und die Heilmittel erklärt. Nun konnten wir Boomerang werfen lernen. Nebenan war das Speerwerfen. Das Mittagessen war ein Buffet. Später waren wir noch Kanu fahren. Als wir wieder auf dem Campingplatz waren, gingen wir baden. Nach dem Abendessen gingen wir spät schlafen.
Elias


Tjapukai Tanz- und Didgeridoo-Vorführung im Aboriginal Cultural Center.



28. Juli 2010

Cairns:
Am Morgen essen wir vor dem Camper das Frühstück - bei schönem Wetter! Einen Ausflug machen wir heute nicht. Dafür baden wir in der Sun Lagoon und im Garden Pool, während die Eltern einkaufen gehen. Billard spielen gehen die Kinder mehrmals und auch Dädi kommt mal mit. Um 16:00 spielen wir Tennis, das ist recht anstrengend. Ausser dass wir am Abend für den morgigen Ausflug zum "Great Barrier Reef" packen, geschieht an diesem Tag nichts Besonderes mehr.
Silja


Campingplatz "Coconut" Ruhetag mit "sünnelen", baden, Wäsche machen...



29. Juli 2010

Cairns - Great Barrier Reef:
Bereits am frühen Morgen gings mit dem Camper zum Hafen, und dort lösten wir unsere Tickets für das Schiff "Reef Magic", welches uns dann auf eine Plattform bringen sollte. Dort kann man schnorcheln und tauchen auf verschiedene Arten kennenlernen, doch wir wollten nur schnorcheln, weil wir gute Erfahrungen in Airlie Beach machten, könnt ihr euch noch errinnern? Jedenfalls die Fahrt mit dem Shiff war sehr schaukelig, denn die Wellen waren bis zu 3m Hoch und viele, die sich das nicht so gewöhnt sind, mussten erbrechen. Doch wir genossen den Wellenritt. Als wir ankamen im "Great Barrier Reef", waren wir etwa so salzig wie Salzstängel. Wir suchten sofort einen Platz mit Tisch und assen kleine Muffins, die es auf dem Schiff gab. Auf der grossen Plattform mieteten wir Neoprenanzüge, packten Schnorchel mit Brille und zogen die Flossen an. Und dann, dann gings ins welt grösste Korallenriff mit den meisten Meerestieren und Fischen der Welt. Wir sahen über 100 verschiedene Fische und Korallen in allen Farben und Formen. Wir sahen auch Nemo, den Clownfisch, und alle möglichen Fischsorten und -arten. Es ist einfach unbeschreiblich! Am besten würdet ihr selber gehen, aber leider haben nicht alle die Möglichkeit. Ich kann nur sagen: es war FANTASTISCH!!!!!!!!!!!!!!!!!
So jetz aber genug geschwärmt. Nachher assen wir das Mittagsbuffet auf der Plattform. Als wir auf dem Sonnendeck auf den Liegestühlen den wunderschönen Tag genossen, sahen wir Wally - ein besonderer Fisch, der 1m lang und 70cm hoch ist (also ein Mordskerl - auf dem Bild). Wir gingen runter auf die Treppe im Wasser, denn dort konnte man mit Wally schwimmen oder ihn einfach streicheln. Als er so nahe war, dass ich ihn streicheln wollte, passierte etwas, na ja für mich schmerthaftes und für die anderen etwas, das sie noch nie sahen: Ein schwarzer, etwa 50cm langer Raubfisch griff mich an und biss mir tatsächlich direkt in den Finger*. Also diejenigen, die jetzt erschrocken sind, denen kann ich jetz schon sagen, dass mir nichts allzu Schlimmes passierte und dass mein Finger noch dran ist. Das einzige, was ich nach 2 Sekunden sah, war ein stark blutender Finger mit einer 2cm langen und einer ziemlich tiefen Narbe von sechs Raubfischzähnen. Sofort gingen wir ihn desinfiszieren und taten ein Pflaster drum. Danach gings mit einem schmerzendem Figer ins Halb-U-boot mit einem Glasboden. Dort sahen wir wieder viele Fische und jemand von der Crew erzählte Infos über sie. Zusätzlich sahen wir noch zwei Riffhaie. Danach gingen wir wir noch einmal schnorcheln und hatten viel Spass dabei. Bald aber schon mussten wir aus dem Wasser, denn das Schiff fuhr zurück. Beim Zurückfahren sahen wir eine Schweizerin und unterhielten uns mit ihr. Als wir dann ankamen, gings heimzu (Home, Sweet Home!).
Eigentlich alles, was ich euch mit dem Text sagen will, ist: "Geht doch ins Great Barrier Reef! Aber lässt euch nicht von Fischen beissen!
*Darum assen wir am nächsten Tag Fish and Chips.
Marius =)


Great Barrier Reef Schnorcheln mit "Wally".



30. Juli 2010

Cairns - Charters Towers:
Frühmorgens reisen wir von Cairns weg. Regenwald, Bananenplantagen, Zuckerrohrfelder wechseln sich ab. In Cardwell machen wir kurz Pause, besuchen ein kleines, feines Rainforest-Infocenter und sagen dem Meer Adieu. Fahrerwechsel und weiter rollts mit uns zur Mittagspause in eine Truckerbeiz. Flott bedient und erfrischt geht unsere Reise weiter ins Landesinnere, wo wir nach 463 km frühzeitig ankommen. Unsere Kinder rennen gleich zum Pool um zu spielen. Zum Sonnenuntergang geniessen wir eine Live Country Darbietung.
Daniela


Fish & Chips Unterwegs gönnen wir uns ein deftiges Mahl.



31. Juli 2010

Charters Towers - Mt. Isa:
Gegen 7 Uhr fahren wir in Charters Towers los. Die ersten Kilometer ist die Landschaft in Nebel getaucht. Kilometer um Kilometer kommen wir weiter gegen Westen und allmählich zeigt sich ein wunderschöner Tag. Ein grosser Vogel, welcher gegen unsere Fahrzeugfront prallt, hinterlässt glücklicherweise keinen Schaden, obwohl die Federn fliegen. Das Mittagessen nehmen wir in einem Roadhouse ein. Die Speisen sind etwas "gewöhnungsbedürftig", um es vorsichtig auszudrücken. Da wir an diesem Tag mit ca. 770 km die grösste Tagesstrecke zurücklegen, müssen wir unterwegs auch 2x tanken (Die Tankstopps müssen jeweils geplant werden, da die Örtchen meist weit über hundert Kilometer auseinander liegen). Um ca. 16 Uhr erreichen wir Mt. Isa. Den Abend verbringen die einen mit einem kurzen Natur-Spaziergang, die anderen auf dem Spielplatz. Früh gehen wir ins Bett, denn auch morgen steht eine grosse Tagesstrecke an.
Paul


Unterwegs Viele Hundert Kilometer legen wir mit unserem Wohnmobil zurück.



1. August 2010

Mt. Isa - Devils Marbles
Am Morgen fahren wir früh ab. Auch heute stehen fast 700 km auf dem Programm. Das Mittagessen gibt es in Barkly Homestead, dieses Mal ist der Hamburger gut. Um 13 Uhr biegen wir in den Stuart Hwy ein und fahren nun Richtung Süden. In Tennant Creek kaufen wir ein und fahren zu den Devils Marbles. Bei den Devils Marbles sind Marius und ich auf einen riesigen Brocken geklettert und haben viele spezielle Plätzchen entdeckt. Diese Felsen sind alle so rundlich und darum viel schwieriger zum erklettern. Mami findet, sie sehen sehr schön im Abendrot aus. Die Nacht ist nicht so warm. Wir können leider auch nicht heizen, weil wir keinen Stromanschluss haben. Aber es ist trotzdem ein schönes Erlebnis.
Elias


Devils Marbles Interessante Steinsformationen mitten im Outback.



2. August 2010

Devils Marbles - Mataranka:
Wir beginnen die dritte und letzte lange Strecke mit Freude zu den heissen Quellen von Mataranka. Fahren, fahren, fahren, fahren, fahren, fahren, fahren, fahren, fahren....... Wir Kinder gamen an allem Möglichen: iPod, iPhone, PSP. "Dädi, der iPod hat keine Batterien mehr, darf ich die PSP ausstecken?" Kurze Zeit später: "Dädi das iPhone hat keine Batterien mehr, darf i...". In Mataranka gehen alle zuerst in die heissen Quellen baden. Am Abend dann noch einmal mit nur 5 Personen und wir. Es geht nicht mehr lange und ich schlafe ein.
Silja


Mataranka Erholung nach den langen "Fahrtagen" in den Thermalquellen von Mataranka.



3. August 2010

Mataranka - Katherine:
Heute war die Fahrt nicht mehr so lang, denn es waren nur noch 120km. Auf dem Weg zum Campingplatz legten wir noch einen Stopp zum Einkaufen ein. Dort bekamen wir Ausflugtipps von einen älteren Mann. Auf dem Campingplatz assen wir uns satt und dann gings in den Pool, wo wir eine lange Zeit blieben. Zum Abendessen gabs BBQ und dann war der Tag schon zu Ende.
Marius


Katherine (Campingplatz) So ein Pool ist doch was wunderbares.



4. August 2010

Katherine - Edith Falls:
Da es am Morgen regnet, besuchen wir gemütlich das Visitor Centre von Katherine und erkundigen uns über den Kakadu Nationalpark. Gegen 10:30 Uhr machen wir uns dann auf den Weg zu den Edith Falls. Inzwischen hat sich das Wetter gewendet und es ist strahlend schön. Dort ist es inzwischen einiges touristischer geworden, seit unserem letzten Besuch vor rund 15 Jahren (Kiosk...). Wir buchen für 1 Nacht. Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zu den "Upper Pools". Der Weg geht anfangs bergauf, die Hitze treibt uns den Schweiss auf die Stirn. Wir freuen uns alle sehr, als wir nach ca. 1 Stunde die oberen Pools erreichen und sogar für uns alleine haben. Das erfrischende Bad geniessen wir in vollen Zügen. Auf dem Rückweg bietet sich ein schöner Sonnenuntergang. Die "Schweinsnasen-Schilkröten" zeigen sich leider nachts nicht am unteren Pool, dafür ein toller Sternenhimmel mit dem "Kreuz des Südens".
Paul


Edith Falls Die Wanderung zu den oberen Pools lohnt sich sehr.



5. August 2010

Edith Falls - Cooinda (Kakadu NP):
Heute ist ein heisser Tag und am liebsten würde ich nochmals am oberen Edith Falls schwimmen und plantschen gehen. Aber im Kakadu Nationalpark gibts auch viel zu entdecken. In Yellow Waters lassen wir uns auf einem Schiff durchs Feuchtgebiet führen und dürfen wunderschöne Vögel beobachten. Zwischendurch sehen wir auch Krokodile unter Bäumen im Schlamm liegen oder im Wasser schwimmen. Als ein Seeadler die Gänse und Enten aufscheucht, fliegen riesige Schwärme hoch und ein enormes Geschnatter ertönt. Das wunderschöne Abendlicht verzaubert die Seen in ein Farbenspektakel.
Daniela


Yellow Waters Im Kakadu Nationalpark gibt es tausende Vögel und ... auch viele Krokodile.



6. August 2010

Cooinda (Kakadu NP) - Jabiru (Kakadu NP):
Am Morgen sind wir nach dem Frühstück weiter gefahren nach Jabiru, wo wir einkauften. Als wir auf dem Campingplatz waren, gings wieder an den Pool. Einmal gingen wir noch Glace posten, am Abend schrieben wir Tagebuch. Und das wars auch schon.
Elias


Tagebuch Zwischendurch werden die Erlebnisse im Tagebuch festgehalten.



7. August 2010

Jabiru (Kakadu NP) - Howard Springs (Darwin):
Wir fahren am Morgen gemütlich los. Auf der Fahrt halten wir bei einem grossen Termitenhügel, wo wir einige Fotos machen. Dann schon bald erreichen wir das Ziel, wo wir die springenden Krokodile sehen sollen. Aber zuerst können wir eine Schlange, die 2m lang ist, anfassen und ich darf sie sogar um den Hals tragen wie einen Schal. Auf der Bootsfahrt sehen wir Krokodile, die mit Fleisch angelockt werden und nach dem Fleisch schnappen und springen. Vögel sehen wir später bei "Fogg Dam". Danach geht es zum Campingplatz. Dort gehen wir am späten Abend noch einkaufen und sehen einen roten Sonnenuntergang.
Marius


Jumping Crocodiles Schon ziemlich beeindruckend, oder?



8. August 2010

Howard Springs (Darwin):
Heute gibt es einen Faulenzertag mit einem Wunsch-"Zmorge". Danach planen die Kinder auf dem Block ein Super-duper-mega-gutes-perfektes-Luxushotel. Später wird praktisch den ganzen Tag gebadet und auf dem Spielplatz gespielt. Dieser Tag gilt immer dasselbe: Gedanken machen über unsere Erlebnisse, ausruhen und den Camper langsam räumen. Dädi und Mami gehen noch den Sonnenuntergang schauen und die Jungs "gamen".
Silja


Wäsche Auch die muss zwischendurch gemacht werden.



9. August 2010

Howard Springs (Darwin):
Den letzten Tag mit unserem Wohnmobil geniessen wir gemütlich auf dem Campingplatz. Unser Fahrzeug wird gewaschen und für die Abgabe von morgen vorbereitet. Mehrmals geht's zwischendurch zu einem der Pools, denn es ist sehr warm. Am späteren Nachmittag beginnen wir mit dem Packen. Dass jeder nur ein Gepäckstück und ein Handgepäck haben darf, erleichtert es nicht unbedingt. Zum Abschluss und zur Einstimmung oder Vorbereitung auf die Heimat kochen wir Älplermagronen. Es ist bereits dunkel, als wir noch den Klängen von Musikanten auf dem Campingplatz zuhören und kurze Zeit später müde ins Bett fallen. D.h. eigentlich freuen wir uns nach vielen Tagen im Wohnmobil wieder auf ein richtiges Bett.
Paul


Nun heisst es packen! Hat alles Platz? Neu sind ja einige Souvenirs dazugekommen.



10. August 2010

Darwin:
Beim ersten Vogelgezwitscher putzen wir unseren Camper fertig. Glücklich geben wir den Apollo ab, er hat uns 6 Wochen einwandfrei gedient. Nun ab in die Stadt Darwin auf Souvenirjagd. Draussen auf der Strasse ist es glühend heiss. Wir ziehen uns ins komfortabel gekühlte Hotel zurück. Australien verabschiedet sich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.
Daniela


Abgabe Wohnmobil Das Wohmobil ist abgegeben, nun geht's ins Hotel nach Darwin.



11. August 2010

Darwin - Singapore:
Läuft alles wie geplant ab, werden wir um 16:00 Uhr Ortszeit in Darwin Richtung Singapore abheben und somit Australien wieder verlassen. Vor uns steht zuerst ein kürzerer Flug von ca. 4h 30min.


Rückflug Tschüss Australien



12. August 2010

Singapore - Zürich - Silenen:
Gegen 08:00 Uhr werden wir nach beinahe 6 Wochen am anderen Ende der Welt wieder mit dem Airbus 380 in Zürich-Kloten landen.

Es war eine tolle Reise mit vielen bleibenden Erlebnissen.
Silja, Marius, Elias, Paul & Daniela


Airbus 380 Zurzeit weltweit grösstes Passagierflugzeug.

(C) Paul Eller 2006 - Alle Rechte vorbehalten

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